Wissenswertes

Das richtige Material fürs Schneidebrett

Geschrieben von

Material – die Qual der Wahl



Schneidebretter gibt es in den verschiedensten Materialien. Es gibt sie aus Holz, Kunststoff, Glas, Marmor und aus Verbundwerkstoffen wie Richlite. Fast alle dieser Materialien haben Stärken und Schwächen, die ich versuchen werde hier herauszuarbeiten. Bei der Materialwahl sind verschiedene Kriterien zu beachten. Klingenfreundlich sollte das Material sein, hygienisch, pflegeleicht und möglichst auch noch super aussehen.

Das Thema Hygiene und Pflege von Schneidbrettern ist im Detail sehr umfangreich und eng verbunden mit der Materialwahl. Wir besprechen das an anderer Stelle noch genauer, wollen aber auch hierzu nachfolgend einen Überblick geben.

Schneidebretter aus Glas, Marmor und Schiefer:

Ich beginne ganz bewusst mit diesen Materialien, da sie für mich gar nicht in die Kategorie „Schneidebrett“ einzuordnen sind. Es mag sein, dass diese Bretter, was Pflege und Hygiene betreffend ganz weit vorne sind. Betrachtet man die Situation aber mal aus der Perspektive eines in 47 Schritten gefertigten, liebevoll handabgezogenen Messers, wird schnell klar: DAS GEHT NICHT! Schon beim ersten Ton, den die Klinge auf dem harten Material erzeugt wird das jedem im Umkreis von 15 Metern schmerzhaft bewusst. Als Solinger ist es hier also meine Pflicht dieses No-Go auch anzusprechen.

Sehr gut eignen sich Bretter aus diesen Materialien aber zum Servieren! Wurst, Käse, Schinken und Antipasti sind hier gut aufgehoben. Sie nehmen keine Gerüche an, können in der Spülmaschine gereinigt werden und es gibt da wirklich sehr schöne Varianten.

Schneidebretter aus Kunststoff:

Lange Jahre galten Kunststoffbretter in der privaten Küche und in der Gastronomie als das non plus ultra, vor allem aus hygienischer Sicht. Die meisten Kunststoffbretter bestehen aus Polyethylen, kurz PE, einem Kunststoff auf Erdölbasis. Im Gegensatz zu Holzbrettern können sie in der Spülmaschine und auch bei hohen Temperaturen gereinigt werden, sie sind günstig und klingenschonend. Allerdings stellte sich bei Forschungen rund um das Thema Schneidebretthygiene heraus, dass die tiefen Schnitte die man den Brettern zufügt einen guten Nährboden für Keime aller Art darstellen. Da dem Kunststoffbrett die natürlichen Inhaltsstoffe fehlen, die Keimen und Bakterien den Gar aus machen, solltest also auch bei einem Kunststoffbrett auf gründliche Reinigung achten. Die Spülmaschine alleine wird es nicht immer richten. Da man PE jedoch ähnlich bearbeiten kann wie Holz, besteht die Möglichkeit es vom Tischler abhobeln zu lassen.

Schneidbretter aus Holz:

Das Holzbrett - der Klassiker. Alle Schneidebretter waren früher aus Holz, bis in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Kunststoffe die Märkte eroberten. Seit vielen Jahren erfreuen sich Schneidebretter aus Holz wieder steigender Beliebtheit – und das vollkommen zurecht. Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff und bringt alle Eigenschaften für gute Schneidebretter mit sich. Sie sind klingenschonend, die Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Gerbsäuren, wirken antibakteriell und sorgen für eine gute Bretthygiene. Ein Wermutstropfen ist es natürlich, dass Schneidebretter aus Holz nicht in die Spülmaschine dürfen. Aber man darf sie natürlich schrubben und bürsten und sie danken die Pflege mit einer schönen Patina.
Hölzer nehmen Aromen eher an als Kunststoffe, aber es gibt diverse Tricks, wie man dem begegnen kann.

Bei der Auswahl der Holzart gibt es natürlich einige Auswahlkriterien:

  • Der persönliche Geschmack: gefällt Dir eine Holzart nicht, ist es natürlich keine Option.
  • Helle Hölzer neigen eher zu Verfärbungen als dunkle.
  • Holzarten mit hohem Gerbsäure-Anteil haben eine hohe antibakterielle Wirkung.
  • Es kommt nicht nur auf die Härte an. Nussbaum und Obsthölzer wie Kirschbaum sind zwar nicht so hart wie Eiche, aber dafür ist ihr Holz sehr fein und dadurch auch gut geeignet für Schneidebretter.
  • Nadelhölzer hingegen sind zu weich um sinnvoll und langjährig als Schneidbrett zu dienen
  • Buche wird oft als Holz für Schneidbretter genutzt, ist aber unserer Meinung nach nicht das optimale Holz. Obwohl es hart und fein ist, kommt es nicht gut mit Feuchtigkeit klar, arbeitet viel und neigt zu Verfärbungen. Aber dennoch kann man mit einem gut verarbeiteten Buchenbrett seine Freude haben.

Unsere Favoriten bei den Holzarten für Schneidebretter sind Eiche, Nussbaum und Obsthölzer. Bei Servierbrettern ist die Bandbreite da noch etwas größer.

Richlite – die eierlegende Wollmilchsau ?

Ein gar nicht so neues Material, was aber immer noch kaum jemand so richtig auf dem Schirm hat, ist Richlite. Im Handel bisher vor allem unter dem Markennamen Epicurean bekannt geworden, ist es nun auch auf dem deutschen Markt als Plattenmaterial erhältlich, so dass auch kleinere Produzenten die Möglichkeit haben dieses Material für ihre Produkte zu benutzen.

Richlite ist ein Holzfiberlaminat. Holzfasern, Papierfasern und Recyclingmaterialien werden mit Harz zu Platten verpresst, die extrem widerstandsfähig und trotzdem klingenschonend sind. Das schwarz durchgefärbte Material ist hitzebeständig bis 176 Grad, antibakteriell, spülmaschinenfest, sieht gut aus und kann im Wesentlichen wie Holz bearbeitet werden. Das heißt, man kann das Schneidebrett aus Richlite ebenfalls abschleifen und ölen.

Es ist auch haptisch recht ansprechend, erreicht jedoch nicht den Wohlfühl-Effekt eines Holzbrettes.

 

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Material – die Qual der Wahl



Schneidebretter gibt es in den verschiedensten Materialien. Es gibt sie aus Holz, Kunststoff, Glas, Marmor und aus Verbundwerkstoffen wie Richlite. Fast alle dieser Materialien haben Stärken und Schwächen, die ich versuchen werde hier herauszuarbeiten. Bei der Materialwahl sind verschiedene Kriterien zu beachten. Klingenfreundlich sollte das Material sein, hygienisch, pflegeleicht und möglichst auch noch super aussehen.

Das Thema Hygiene und Pflege von Schneidbrettern ist im Detail sehr umfangreich und eng verbunden mit der Materialwahl. Wir besprechen das an anderer Stelle noch genauer, wollen aber auch hierzu nachfolgend einen Überblick geben.

Schneidebretter aus Glas, Marmor und Schiefer:

Ich beginne ganz bewusst mit diesen Materialien, da sie für mich gar nicht in die Kategorie „Schneidebrett“ einzuordnen sind. Es mag sein, dass diese Bretter, was Pflege und Hygiene betreffend ganz weit vorne sind. Betrachtet man die Situation aber mal aus der Perspektive eines in 47 Schritten gefertigten, liebevoll handabgezogenen Messers, wird schnell klar: DAS GEHT NICHT! Schon beim ersten Ton, den die Klinge auf dem harten Material erzeugt wird das jedem im Umkreis von 15 Metern schmerzhaft bewusst. Als Solinger ist es hier also meine Pflicht dieses No-Go auch anzusprechen.

Sehr gut eignen sich Bretter aus diesen Materialien aber zum Servieren! Wurst, Käse, Schinken und Antipasti sind hier gut aufgehoben. Sie nehmen keine Gerüche an, können in der Spülmaschine gereinigt werden und es gibt da wirklich sehr schöne Varianten.

Schneidebretter aus Kunststoff:

Lange Jahre galten Kunststoffbretter in der privaten Küche und in der Gastronomie als das non plus ultra, vor allem aus hygienischer Sicht. Die meisten Kunststoffbretter bestehen aus Polyethylen, kurz PE, einem Kunststoff auf Erdölbasis. Im Gegensatz zu Holzbrettern können sie in der Spülmaschine und auch bei hohen Temperaturen gereinigt werden, sie sind günstig und klingenschonend. Allerdings stellte sich bei Forschungen rund um das Thema Schneidebretthygiene heraus, dass die tiefen Schnitte die man den Brettern zufügt einen guten Nährboden für Keime aller Art darstellen. Da dem Kunststoffbrett die natürlichen Inhaltsstoffe fehlen, die Keimen und Bakterien den Gar aus machen, solltest also auch bei einem Kunststoffbrett auf gründliche Reinigung achten. Die Spülmaschine alleine wird es nicht immer richten. Da man PE jedoch ähnlich bearbeiten kann wie Holz, besteht die Möglichkeit es vom Tischler abhobeln zu lassen.

Schneidbretter aus Holz:

Das Holzbrett - der Klassiker. Alle Schneidebretter waren früher aus Holz, bis in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Kunststoffe die Märkte eroberten. Seit vielen Jahren erfreuen sich Schneidebretter aus Holz wieder steigender Beliebtheit – und das vollkommen zurecht. Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff und bringt alle Eigenschaften für gute Schneidebretter mit sich. Sie sind klingenschonend, die Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Gerbsäuren, wirken antibakteriell und sorgen für eine gute Bretthygiene. Ein Wermutstropfen ist es natürlich, dass Schneidebretter aus Holz nicht in die Spülmaschine dürfen. Aber man darf sie natürlich schrubben und bürsten und sie danken die Pflege mit einer schönen Patina.
Hölzer nehmen Aromen eher an als Kunststoffe, aber es gibt diverse Tricks, wie man dem begegnen kann.

Bei der Auswahl der Holzart gibt es natürlich einige Auswahlkriterien:

  • Der persönliche Geschmack: gefällt Dir eine Holzart nicht, ist es natürlich keine Option.
  • Helle Hölzer neigen eher zu Verfärbungen als dunkle.
  • Holzarten mit hohem Gerbsäure-Anteil haben eine hohe antibakterielle Wirkung.
  • Es kommt nicht nur auf die Härte an. Nussbaum und Obsthölzer wie Kirschbaum sind zwar nicht so hart wie Eiche, aber dafür ist ihr Holz sehr fein und dadurch auch gut geeignet für Schneidebretter.
  • Nadelhölzer hingegen sind zu weich um sinnvoll und langjährig als Schneidbrett zu dienen
  • Buche wird oft als Holz für Schneidbretter genutzt, ist aber unserer Meinung nach nicht das optimale Holz. Obwohl es hart und fein ist, kommt es nicht gut mit Feuchtigkeit klar, arbeitet viel und neigt zu Verfärbungen. Aber dennoch kann man mit einem gut verarbeiteten Buchenbrett seine Freude haben.

Unsere Favoriten bei den Holzarten für Schneidebretter sind Eiche, Nussbaum und Obsthölzer. Bei Servierbrettern ist die Bandbreite da noch etwas größer.

Richlite – die eierlegende Wollmilchsau ?

Ein gar nicht so neues Material, was aber immer noch kaum jemand so richtig auf dem Schirm hat, ist Richlite. Im Handel bisher vor allem unter dem Markennamen Epicurean bekannt geworden, ist es nun auch auf dem deutschen Markt als Plattenmaterial erhältlich, so dass auch kleinere Produzenten die Möglichkeit haben dieses Material für ihre Produkte zu benutzen.

Richlite ist ein Holzfiberlaminat. Holzfasern, Papierfasern und Recyclingmaterialien werden mit Harz zu Platten verpresst, die extrem widerstandsfähig und trotzdem klingenschonend sind. Das schwarz durchgefärbte Material ist hitzebeständig bis 176 Grad, antibakteriell, spülmaschinenfest, sieht gut aus und kann im Wesentlichen wie Holz bearbeitet werden. Das heißt, man kann das Schneidebrett aus Richlite ebenfalls abschleifen und ölen.

Es ist auch haptisch recht ansprechend, erreicht jedoch nicht den Wohlfühl-Effekt eines Holzbrettes.

 

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Welche Schneidebretter sind gut?

Geschrieben von

Expedition durch den Schneidebrett-Dschungel



Ratgeber – Welches Schneidebrett ist das richtige? 


Schneidebretter sind unverzichtbare Helfer, die in jeder Küche vorhanden sind - oder zumindest in keiner fehlen sollten. Es gibt sie in allen möglichen Materialien, Formen, Farben, Größen und für verschiedenste Anwendungen. Wer sich mit dem Kauf eines neuen Schneidebrettes beschäftigt, gerät schnell in einen Dschungel unterschiedlichster Produkte und die Entscheidung für das Richtige scheint schwer zu treffen. Mit diesem kleinen Ratgeber möchten wir Dir die Machete in die Hand geben, um Dich durch diesen Schneidbrett-Dschungel zu kämpfen um nach der Lektüre, die richtige Wahl für das Produkt treffen zu können, dass Du wirklich brauchst. Es kann allerdings sein, dass Du merkst, dass Du mit einem Brett nicht auskommst … der Trend geht aber auch ganz eindeutig zum Zwei- oder Drittbrett… Also los jetzt: Augen auf beim Brettchen-Kauf ;-)

Funktion - Wofür brauche ich mein Schneidebrett?

Bei den ersten Überlegungen zur Anschaffung eines neuen Schneidebrettes, sollte man vor allem die Funktion im Auge haben. Wofür möchte ich es gebrauchen? Sollte es tatsächlich ein reines Schneidebrett für meine täglichen Arbeiten in der Küche sein? Wie sehen diese Arbeiten aus? Welche Lebensmittel schneide ich? Brauche ich eine Saftrille? Sollte es sich auch zum Servieren für Aufschnitt oder Käse eignen? Brauche ich vielleicht gar kein Schneidebrett, sondern ein Servierbrett? Hat es einen festen Platz in der Küche, oder muss ich es nach getaner Arbeit wegräumen? Wie groß darf das Brett sein? Welche Größe gibt meine Küche her? Wenn es keinen festen Platz auf der Arbeitsfläche hat, wo bewahrst Du Dein Brett auf? Auch hier sind Größe und Gewicht nicht unerheblich. Würde es Sinn machen, wenn man das Brett über ein Kochfeld stellen könnte?
Du merkst es geht schon hier gleich mit vielen Fragen los…

Größe – wieviel Brett braucht der Mensch?

Die Größe Deines Schneidebrettes richtet sich natürlich nach deinen persönlichen Vorlieben aber natürlich auch nach dem Platzangebot. Grundsätzlich kann man sagen, dass es sich auf einem großen Schneidebrett sehr komfortabel arbeiten lässt. Das ist so und das bleibt so. Aber mit dem Schneidebrett verhält es sich wie mit dem Esstisch… Ist der Tisch zu groß für den Raum, wird das Leben mit diesem zu großen Tisch zur Qual. Ist das Schneidebrett zu groß für Deine Küche, wird es Dir mehr Last als Freude sein. Überlege also gut, was Deine Küche hergibt. Plane bei Deinen Überlegungen auch immer einen Aktionsradius um das Schneidebrett ein. Es gibt auch Sachen, die nicht auf dem Brett stehen sollen, sondern um den Arbeitsplatz verteilt stehen.
Sollte Dein Brett keinen permanenten Stellplatz auf der Arbeitsfläche bekommen, tue Dir selbst einen Gefallen und achte hier auch auf das Gewicht. Es ist einfach kein Spaß, ständig einen 8-Kilo-Klotz zu verstauen. Auch bei Servierbrettern sollte man das Gewicht im Auge haben… es kommt ja auch immer noch etwas auf das Brett drauf ;-) Grundsätzlich kann man sagen: Bei allen mobilen Brettern ist es angenehm, wenn sie nicht zu schwer sind und einen Stammplatz haben an dem sie übernachten können.

Die verschiedenen Brettarten:

Das Küchenbrett:

Es gab sie früher und es gibt Sie zum Glück immer noch. Schöne, leichte und pflegeleichte Bretter in überschaubaren Dimensionen, oft mit Handgriff die für viele alltägliche Arbeiten genau richtig sind. Sie eignen sich zum Gemüse schneiden genauso wie für den Frühstückstisch oder die Brotzeit. Die Allzweckbretter in jedem Haushalt.

Das Stationsbrett:

Das Stationsbrett hat einen festen Platz in der Küche. Es ist „der“ Platz in der Küche für alle Schnibbeleien und Arbeiten, die man eben nicht auf der Küchenarbeitsplatte erledigen möchte. Es hat nach Möglichkeit einen festen Stand auf rutschfesten Gummifüßen. Entweder es steht immer da und ist sofort einsatzbereit. Wenn Dein Brett nach der Arbeit weggeräumt werden, solltest Du die Größe und das Gewicht des Brettes im Auge behalten.

Das Allroundbrett:

Das Allroundbrett ist ein klassisches Schneidebrett, hat eine – für Dich - angenehme Größe und ist meist drehbar. Also von beiden Seiten zu benutzen. Es hat auf einer Seite eine Saftrille und ist auf der anderen Seite glatt. So hat man zwei Schnittflächen und ist vielseitig und flexibel unterwegs. Oft wird eine Seite nur für Obst verwendet und die andere für den Rest … aber das ist natürlich Geschmacksache und sollte jeder selbst entscheiden. Drehbar bedeutet natürlich auch „tragbar“ … Du kannst es also auch zum Servieren benutzen.

Das Multifunktionsbrett:

Multifunktionsbretter sind die Werkbänke in der Küche! Professionelle Arbeitsplätze die kaum Wünsche offenlassen. Findige Geister haben sich viele Gedanken gemacht um Arbeitsabläufe zu optimieren und verschiedene Funktionen einzubauen, die einem die täglichen Küchenarbeiten erleichtern. Es gibt integrierte Auffangschalen, Messerhalter, verschiedene Schneidflächen und weitere Features, die das Arbeiten zur wahren Freude werden lassen. Gemein haben die meisten dieser Bretter, dass sie definitiv einen festen Standplatz in der Küche brauchen. Du solltest Dir hier wirklich Gedanken machen, wo Dein multifunktionales Schneidebrett stehen soll.

Das Servierbrett:

Das Servierbrett zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht zu schwer und von der Größe her, seinem Lebensraum angepasst sein sollte. Ein Singlehaushalt benötigt seltenst eine Schlachtplatte, die Großfamilie hingegen braucht diesen Platz schon eher. Servierbretter gibt es deshalb in verschiedensten Designs, Größen und Materialien. Servierbretter haben gerne einen Griff.

Frühstücksbrett:

Frühstücksbretter kennt jeder. Viele Jahre in der Versenkung verschwunden erleben sie jetzt wieder eine Renaissance. Es gibt sie in fast allen gängigen Holzarten und anderen Materialien. Viele Frühstücksbretter werden natürlich, aufgrund Ihrer handlichen Größe auch für kleinere Schneidarbeiten.

Lies auch:

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Das richtige Material fürs Schneidebrett – die Qual der Wahl

 

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Schneidebretter sind unverzichtbare Helfer, die in jeder Küche vorhanden sind - oder zumindest in keiner fehlen sollten. Es gibt sie in allen möglichen Materialien, Formen, Farben, Größen und für verschiedenste Anwendungen. Wer sich mit dem Kauf eines neuen Schneidebrettes beschäftigt, gerät schnell in einen Dschungel unterschiedlichster Produkte und die Entscheidung für das Richtige scheint schwer zu treffen. Mit diesem kleinen Ratgeber möchten wir Dir die Machete in die Hand geben, um Dich durch diesen Schneidbrett-Dschungel zu kämpfen um nach der Lektüre, die richtige Wahl für das Produkt treffen zu können, dass Du wirklich brauchst. Es kann allerdings sein, dass Du merkst, dass Du mit einem Brett nicht auskommst … der Trend geht aber auch ganz eindeutig zum Zwei- oder Drittbrett… Also los jetzt: Augen auf beim Brettchen-Kauf ;-)

Funktion - Wofür brauche ich mein Schneidebrett?

Bei den ersten Überlegungen zur Anschaffung eines neuen Schneidebrettes, sollte man vor allem die Funktion im Auge haben. Wofür möchte ich es gebrauchen? Sollte es tatsächlich ein reines Schneidebrett für meine täglichen Arbeiten in der Küche sein? Wie sehen diese Arbeiten aus? Welche Lebensmittel schneide ich? Brauche ich eine Saftrille? Sollte es sich auch zum Servieren für Aufschnitt oder Käse eignen? Brauche ich vielleicht gar kein Schneidebrett, sondern ein Servierbrett? Hat es einen festen Platz in der Küche, oder muss ich es nach getaner Arbeit wegräumen? Wie groß darf das Brett sein? Welche Größe gibt meine Küche her? Wenn es keinen festen Platz auf der Arbeitsfläche hat, wo bewahrst Du Dein Brett auf? Auch hier sind Größe und Gewicht nicht unerheblich. Würde es Sinn machen, wenn man das Brett über ein Kochfeld stellen könnte?
Du merkst es geht schon hier gleich mit vielen Fragen los…

Größe – wieviel Brett braucht der Mensch?

Die Größe Deines Schneidebrettes richtet sich natürlich nach deinen persönlichen Vorlieben aber natürlich auch nach dem Platzangebot. Grundsätzlich kann man sagen, dass es sich auf einem großen Schneidebrett sehr komfortabel arbeiten lässt. Das ist so und das bleibt so. Aber mit dem Schneidebrett verhält es sich wie mit dem Esstisch… Ist der Tisch zu groß für den Raum, wird das Leben mit diesem zu großen Tisch zur Qual. Ist das Schneidebrett zu groß für Deine Küche, wird es Dir mehr Last als Freude sein. Überlege also gut, was Deine Küche hergibt. Plane bei Deinen Überlegungen auch immer einen Aktionsradius um das Schneidebrett ein. Es gibt auch Sachen, die nicht auf dem Brett stehen sollen, sondern um den Arbeitsplatz verteilt stehen.
Sollte Dein Brett keinen permanenten Stellplatz auf der Arbeitsfläche bekommen, tue Dir selbst einen Gefallen und achte hier auch auf das Gewicht. Es ist einfach kein Spaß, ständig einen 8-Kilo-Klotz zu verstauen. Auch bei Servierbrettern sollte man das Gewicht im Auge haben… es kommt ja auch immer noch etwas auf das Brett drauf ;-) Grundsätzlich kann man sagen: Bei allen mobilen Brettern ist es angenehm, wenn sie nicht zu schwer sind und einen Stammplatz haben an dem sie übernachten können.

Die verschiedenen Brettarten:

Das Küchenbrett:

Es gab sie früher und es gibt Sie zum Glück immer noch. Schöne, leichte und pflegeleichte Bretter in überschaubaren Dimensionen, oft mit Handgriff die für viele alltägliche Arbeiten genau richtig sind. Sie eignen sich zum Gemüse schneiden genauso wie für den Frühstückstisch oder die Brotzeit. Die Allzweckbretter in jedem Haushalt.

Das Stationsbrett:

Das Stationsbrett hat einen festen Platz in der Küche. Es ist „der“ Platz in der Küche für alle Schnibbeleien und Arbeiten, die man eben nicht auf der Küchenarbeitsplatte erledigen möchte. Es hat nach Möglichkeit einen festen Stand auf rutschfesten Gummifüßen. Entweder es steht immer da und ist sofort einsatzbereit. Wenn Dein Brett nach der Arbeit weggeräumt werden, solltest Du die Größe und das Gewicht des Brettes im Auge behalten.

Das Allroundbrett:

Das Allroundbrett ist ein klassisches Schneidebrett, hat eine – für Dich - angenehme Größe und ist meist drehbar. Also von beiden Seiten zu benutzen. Es hat auf einer Seite eine Saftrille und ist auf der anderen Seite glatt. So hat man zwei Schnittflächen und ist vielseitig und flexibel unterwegs. Oft wird eine Seite nur für Obst verwendet und die andere für den Rest … aber das ist natürlich Geschmacksache und sollte jeder selbst entscheiden. Drehbar bedeutet natürlich auch „tragbar“ … Du kannst es also auch zum Servieren benutzen.

Das Multifunktionsbrett:

Multifunktionsbretter sind die Werkbänke in der Küche! Professionelle Arbeitsplätze die kaum Wünsche offenlassen. Findige Geister haben sich viele Gedanken gemacht um Arbeitsabläufe zu optimieren und verschiedene Funktionen einzubauen, die einem die täglichen Küchenarbeiten erleichtern. Es gibt integrierte Auffangschalen, Messerhalter, verschiedene Schneidflächen und weitere Features, die das Arbeiten zur wahren Freude werden lassen. Gemein haben die meisten dieser Bretter, dass sie definitiv einen festen Standplatz in der Küche brauchen. Du solltest Dir hier wirklich Gedanken machen, wo Dein multifunktionales Schneidebrett stehen soll.

Das Servierbrett:

Das Servierbrett zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht zu schwer und von der Größe her, seinem Lebensraum angepasst sein sollte. Ein Singlehaushalt benötigt seltenst eine Schlachtplatte, die Großfamilie hingegen braucht diesen Platz schon eher. Servierbretter gibt es deshalb in verschiedensten Designs, Größen und Materialien. Servierbretter haben gerne einen Griff.

Frühstücksbrett:

Frühstücksbretter kennt jeder. Viele Jahre in der Versenkung verschwunden erleben sie jetzt wieder eine Renaissance. Es gibt sie in fast allen gängigen Holzarten und anderen Materialien. Viele Frühstücksbretter werden natürlich, aufgrund Ihrer handlichen Größe auch für kleinere Schneidarbeiten.

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So pflegen Sie Ihr Schneidebrett aus Holz!

Geschrieben von

Unsere Bretter sind immer „vorgeölt“. Das bedeutet, sie bekommen eine einmalige Behandlung mit unserem lebensmittelechten Hartöl. Diese kann man als offenporige Grundierung“ bezeichnen. Das Holz wird durch das Öl nicht wirklich versiegelt, die Oberfläche bleibt, im Gegensatz zu einer lackierten Oberfläche, diffusionsoffen. Kommt das einmalig geölte Brett mit Wasser, oder speziell warmem Wasser oder Wasser und Hitze (Wasserdampf zum Beispiel) in Berührung, stellen sich die Holzporen auf. Dadurch kann das Brett zunächst rau wirken.

Benutzt Du das Brett in der Folgezeit ganz normal weiter, also schneidest Du darauf, schrubbst es ab mit der Bürste oder auch der rauen Seite vom Spülschwamm wird das Brett quasi geschliffen und die Poren werden wieder geglättet. Dann ölst Du es ab und zu mit einem lebensmittelechten Hartöl, Deinem Speiseöl oder der Renuwell Holzbutter ein, lässt das aufgetragene Pflegemittel ca. 20 Minuten einwirken und rubbelst oder polierst es mit einem trockenen Baumwolltuch ab, ähnlich wie Du Deine Schuhe nach dem Putzen polierst. Lass das Brett nach diesem Vorgang über Nacht stehen und es ist am nächsten Tag wieder frisch und glatt.

Je mehr Pflege Du Deinem Brett zu teil werden lässt, umso gesättigter und geschmeidiger wird die Oberfläche sein. Der Effekt der sich-aufstellenden-Poren wird aber auch ohne besondere Pflege, innerhalb kurzer Zeit verschwinden und dann auch nur noch auftreten, wenn das Wasser zu heiß ist, oder es Wasserdampf ausgesetzt ist.

Grundsätzlich kann das neue Brett auch vor dem ersten Arbeitseinsatz geölt oder gebuttert werden, aber dann solltest Du es über Nacht stehen lassen und erst am nächsten Tag benutzen.

Schau doch auch bei unseren Holzpflegeprodukten nach. Hier findest Du alles, was Du für die Pflege Deines Schneidebrettes benötigst!

 

Lies auch:

➤ Was ist Stirnholz?

 


Holzbutter von Renuwell

  • lebensmittelecht, 100% natürlich und geruchsneutral,
  • für alle Holzarten, roh, gewachst, geölt und lackiert,
  • schützt und pflegt. Nährt und belebt,
  • es entsteht ein seidenmatter Glanz,
  • Flüssigkeiten perlen ab,
  • schützt vor Austrocknen.

Aus pflanzlichen und 100% natürlichen Rohstoffen. Ohne Parfum, ohne Konservierungsmittel, ohne Farbstoffe, ohne Lösungsmittel, ohne Paraffine, ohne Erdölprodukte. Die Holzbutter ist mehrere Jahre haltbar und kann normal gelagert werden. Anwendung: Oberfläche einreiben, 2 – 3 Stunden einwirken lassen, wenn nötig mit einem Baumwolltuch polieren. Unbehandeltes Holz wird etwas dunkler.

Sold out

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Unsere Bretter sind immer „vorgeölt“. Das bedeutet, sie bekommen eine einmalige Behandlung mit unserem lebensmittelechten Hartöl. Diese kann man als offenporige Grundierung“ bezeichnen. Das Holz wird durch das Öl nicht wirklich versiegelt, die Oberfläche bleibt, im Gegensatz zu einer lackierten Oberfläche, diffusionsoffen. Kommt das einmalig geölte Brett mit Wasser, oder speziell warmem Wasser oder Wasser und Hitze (Wasserdampf zum Beispiel) in Berührung, stellen sich die Holzporen auf. Dadurch kann das Brett zunächst rau wirken.

Benutzt Du das Brett in der Folgezeit ganz normal weiter, also schneidest Du darauf, schrubbst es ab mit der Bürste oder auch der rauen Seite vom Spülschwamm wird das Brett quasi geschliffen und die Poren werden wieder geglättet. Dann ölst Du es ab und zu mit einem lebensmittelechten Hartöl, Deinem Speiseöl oder der Renuwell Holzbutter ein, lässt das aufgetragene Pflegemittel ca. 20 Minuten einwirken und rubbelst oder polierst es mit einem trockenen Baumwolltuch ab, ähnlich wie Du Deine Schuhe nach dem Putzen polierst. Lass das Brett nach diesem Vorgang über Nacht stehen und es ist am nächsten Tag wieder frisch und glatt.

Je mehr Pflege Du Deinem Brett zu teil werden lässt, umso gesättigter und geschmeidiger wird die Oberfläche sein. Der Effekt der sich-aufstellenden-Poren wird aber auch ohne besondere Pflege, innerhalb kurzer Zeit verschwinden und dann auch nur noch auftreten, wenn das Wasser zu heiß ist, oder es Wasserdampf ausgesetzt ist.

Grundsätzlich kann das neue Brett auch vor dem ersten Arbeitseinsatz geölt oder gebuttert werden, aber dann solltest Du es über Nacht stehen lassen und erst am nächsten Tag benutzen.

Schau doch auch bei unseren Holzpflegeprodukten nach. Hier findest Du alles, was Du für die Pflege Deines Schneidebrettes benötigst!

 

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Holzbutter von Renuwell

  • lebensmittelecht, 100% natürlich und geruchsneutral,
  • für alle Holzarten, roh, gewachst, geölt und lackiert,
  • schützt und pflegt. Nährt und belebt,
  • es entsteht ein seidenmatter Glanz,
  • Flüssigkeiten perlen ab,
  • schützt vor Austrocknen.

Aus pflanzlichen und 100% natürlichen Rohstoffen. Ohne Parfum, ohne Konservierungsmittel, ohne Farbstoffe, ohne Lösungsmittel, ohne Paraffine, ohne Erdölprodukte. Die Holzbutter ist mehrere Jahre haltbar und kann normal gelagert werden. Anwendung: Oberfläche einreiben, 2 – 3 Stunden einwirken lassen, wenn nötig mit einem Baumwolltuch polieren. Unbehandeltes Holz wird etwas dunkler.

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