Wissenswertes

So pflegen Sie Ihr Schneidebrett aus Holz!

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Unsere Bretter sind immer „vorgeölt“. Das bedeutet, sie bekommen eine einmalige Behandlung mit unserem lebensmittelechten Hartöl. Diese kann man als offenporige Grundierung“ bezeichnen. Das Holz wird durch das Öl nicht wirklich versiegelt, die Oberfläche bleibt, im Gegensatz zu einer lackierten Oberfläche, diffusionsoffen. Kommt das einmalig geölte Brett mit Wasser, oder speziell warmem Wasser oder Wasser und Hitze (Wasserdampf zum Beispiel) in Berührung, stellen sich die Holzporen auf. Dadurch kann das Brett zunächst rau wirken.

Benutzt Du das Brett in der Folgezeit ganz normal weiter, also schneidest Du darauf, schrubbst es ab mit der Bürste oder auch der rauen Seite vom Spülschwamm wird das Brett quasi geschliffen und die Poren werden wieder geglättet. Dann ölst Du es ab und zu mit einem lebensmittelechten Hartöl, Deinem Speiseöl oder der Renuwell Holzbutter ein, lässt das aufgetragene Pflegemittel ca. 20 Minuten einwirken und rubbelst oder polierst es mit einem trockenen Baumwolltuch ab, ähnlich wie Du Deine Schuhe nach dem Putzen polierst. Lass das Brett nach diesem Vorgang über Nacht stehen und es ist am nächsten Tag wieder frisch und glatt.

Je mehr Pflege Du Deinem Brett zu teil werden lässt, umso gesättigter und geschmeidiger wird die Oberfläche sein. Der Effekt der sich-aufstellenden-Poren wird aber auch ohne besondere Pflege, innerhalb kurzer Zeit verschwinden und dann auch nur noch auftreten, wenn das Wasser zu heiß ist, oder es Wasserdampf ausgesetzt ist.

Grundsätzlich kann das neue Brett auch vor dem ersten Arbeitseinsatz geölt oder gebuttert werden, aber dann solltest Du es über Nacht stehen lassen und erst am nächsten Tag benutzen.

Schau doch auch bei unseren Holzpflegeprodukten nach. Hier findest Du alles, was Du für die Pflege Deines Schneidebrettes benötigst!


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Unsere Bretter sind immer „vorgeölt“. Das bedeutet, sie bekommen eine einmalige Behandlung mit unserem lebensmittelechten Hartöl. Diese kann man als offenporige Grundierung“ bezeichnen. Das Holz wird durch das Öl nicht wirklich versiegelt, die Oberfläche bleibt, im Gegensatz zu einer lackierten Oberfläche, diffusionsoffen. Kommt das einmalig geölte Brett mit Wasser, oder speziell warmem Wasser oder Wasser und Hitze (Wasserdampf zum Beispiel) in Berührung, stellen sich die Holzporen auf. Dadurch kann das Brett zunächst rau wirken.

Benutzt Du das Brett in der Folgezeit ganz normal weiter, also schneidest Du darauf, schrubbst es ab mit der Bürste oder auch der rauen Seite vom Spülschwamm wird das Brett quasi geschliffen und die Poren werden wieder geglättet. Dann ölst Du es ab und zu mit einem lebensmittelechten Hartöl, Deinem Speiseöl oder der Renuwell Holzbutter ein, lässt das aufgetragene Pflegemittel ca. 20 Minuten einwirken und rubbelst oder polierst es mit einem trockenen Baumwolltuch ab, ähnlich wie Du Deine Schuhe nach dem Putzen polierst. Lass das Brett nach diesem Vorgang über Nacht stehen und es ist am nächsten Tag wieder frisch und glatt.

Je mehr Pflege Du Deinem Brett zu teil werden lässt, umso gesättigter und geschmeidiger wird die Oberfläche sein. Der Effekt der sich-aufstellenden-Poren wird aber auch ohne besondere Pflege, innerhalb kurzer Zeit verschwinden und dann auch nur noch auftreten, wenn das Wasser zu heiß ist, oder es Wasserdampf ausgesetzt ist.

Grundsätzlich kann das neue Brett auch vor dem ersten Arbeitseinsatz geölt oder gebuttert werden, aber dann solltest Du es über Nacht stehen lassen und erst am nächsten Tag benutzen.

Schau doch auch bei unseren Holzpflegeprodukten nach. Hier findest Du alles, was Du für die Pflege Deines Schneidebrettes benötigst!


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Die Sache mit der Gerbsäure.
 
Ich bin oft gefragt worden wie das so ist, mit der Gerbsäure. Ist der Gerbsäuregehalt der Eiche gesundheitsschädlich? Wie bei vielen anderen Substanzen auch, macht die Menge die Gerbsäure gesundheitsschädlich oder gar giftig.

Der Stoff um den es geht heißt Tannin und ist ein Gerbstoff. Der Ein oder Andere wird jetzt schon hellhörig, denn der Begriff Tannin begegnet uns nicht nur in der Welt der Holz-Schneidebretter, sondern zum Beispiel auch in der Welt des Weins. Nicht nur die Schalen, Kerne und  Stiele der Trauben enthalten Tannine, die so auch in den Wein gelangen. Bei einigen Weinen und auch Schnäpsen, wird der Tannin-Gehalt durch die Lagerung und Reifung im Eichenfass sogar ganz gezielt erhöht. Je höher der Tannin-Gehalt im Wein ist umso besser und länger lässt sich der Wein lagern.

Die Aufgabe der Gerbstoffe für die Früchte und den Wein ist es vor allem, durch ihre antiseptische Wirkung, die Fäulnisbakterien in Schach zu halten.

Bei dem Stichwort „antiseptisch“ kann man sich schon vorstellen, warum Tannin im Küchenbrett durchaus sinnvoll sein kann. Eichenbretter sind natürlich nicht selbstreinigend, aber die Gerbsäure macht – durch ihre antiseptische Wirkung das Brett innerhalb weniger Stunden nach der Reinigung keimfrei.

Diese Wirkung macht die Eiche, vor allem Ihre Rinde, seit Jahrhunderten auch für medizinische Anwendungen interessant. Tees und Mundspülungen aus Eichenrinde kräftigen Darm und Schleimhäute und wirken entzündungshemmend bei Infektionen im Mund.

Festzuhalten bleibt: Wer sein Schneidebrett nicht gleich ganz verspeist, braucht vor Gerbsäure, Gerbstoffen oder Tannin in seinem Schneidebrett keine Angst zu haben. Eher im Gegenteil. Tannine helfen das Brett keimfrei zu halten.

Es gibt aber auch noch Aspekte auf die ich im Zusammenhang mit dem Thema Gerbsäure gerne hinweisen würde:

PURE – Schneide- & Servierbretter

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Die Sache mit der Gerbsäure.
 
Ich bin oft gefragt worden wie das so ist, mit der Gerbsäure. Ist der Gerbsäuregehalt der Eiche gesundheitsschädlich? Wie bei vielen anderen Substanzen auch, macht die Menge die Gerbsäure gesundheitsschädlich oder gar giftig.

Der Stoff um den es geht heißt Tannin und ist ein Gerbstoff. Der Ein oder Andere wird jetzt schon hellhörig, denn der Begriff Tannin begegnet uns nicht nur in der Welt der Holz-Schneidebretter, sondern zum Beispiel auch in der Welt des Weins. Nicht nur die Schalen, Kerne und  Stiele der Trauben enthalten Tannine, die so auch in den Wein gelangen. Bei einigen Weinen und auch Schnäpsen, wird der Tannin-Gehalt durch die Lagerung und Reifung im Eichenfass sogar ganz gezielt erhöht. Je höher der Tannin-Gehalt im Wein ist umso besser und länger lässt sich der Wein lagern.

Die Aufgabe der Gerbstoffe für die Früchte und den Wein ist es vor allem, durch ihre antiseptische Wirkung, die Fäulnisbakterien in Schach zu halten.

Bei dem Stichwort „antiseptisch“ kann man sich schon vorstellen, warum Tannin im Küchenbrett durchaus sinnvoll sein kann. Eichenbretter sind natürlich nicht selbstreinigend, aber die Gerbsäure macht – durch ihre antiseptische Wirkung das Brett innerhalb weniger Stunden nach der Reinigung keimfrei.

Diese Wirkung macht die Eiche, vor allem Ihre Rinde, seit Jahrhunderten auch für medizinische Anwendungen interessant. Tees und Mundspülungen aus Eichenrinde kräftigen Darm und Schleimhäute und wirken entzündungshemmend bei Infektionen im Mund.

Festzuhalten bleibt: Wer sein Schneidebrett nicht gleich ganz verspeist, braucht vor Gerbsäure, Gerbstoffen oder Tannin in seinem Schneidebrett keine Angst zu haben. Eher im Gegenteil. Tannine helfen das Brett keimfrei zu halten.

Es gibt aber auch noch Aspekte auf die ich im Zusammenhang mit dem Thema Gerbsäure gerne hinweisen würde:

PURE – Schneide- & Servierbretter

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Was ist Eiche für ein Holz?

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Eiche ist ein hartes Holz, das durch seinen hohen Gerbsäureanteil eine antibakterielle Wirkung entwickelt. Das bedeutet nicht, dass Eichenbretter selbstreinigend sind. Es bedeutet aber sehr wohl, dass sich Eiche hervorragend als Werkstoff für Schneide- und Servierbretter eignet, da die Gerbsäure die Bretter nach der Reinigung innerhalb weniger Stunden keimfrei macht.

Ein anderer Aspekt sollte in Verbindung mit der Gerbsäure erwähnt werden: Stahl hinterlässt in Verbindung mit Feuchtigkeit irreversible schwarze Verfärbungen auf der Eiche. Lässt man zum Beispiel ein Ausstechförmchen aus Metall auf dem feuchten Eichenbrett liegen, würde das nach einiger Zeit einen schwarzen Kranz hinterlassen.

Bitte beachten Sie, dass bestimmte Käsesorten ebenfalls eine schwarze Verfärbung des Eichenholzes verursachen, wenn diese über mehrere Stunden auf dem Brett liegen. Einige, kräftige Käsesorten bilden eine Art Ammoniak und reagieren mit der Gerbsäure der Eiche. Räuchereiche erhält z.B. durch die Bearbeitung mit Ammoniak erst seine dunkle Farbe. Sie schützen sich vor diesen Rändern, in dem Sie den kräftigen Käse nicht stundenlang auf dem Brett liegen lassen und/oder Papier unterlegen. 

Was macht unsere Schneidebretter besonders?

Im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern haben unsere Schneidebretter der Serie PURE eines gemeinsam: sie sind aus einem Stück gewachsener Eiche gearbeitet. Leimfugen sucht man hier vergebens, demensprechend entfällt bei unseren Schneidebrettern auch die Sollbruchstelle sich öffnender Leimfugen. Die Herstellung aus einem Stück erfordert, im Vergleich zu Brettern die aus schmalen Riegeln von  4 - 6cm verleimt sind, eine deutlich höhere Holzqualität. Unsere Holzlieferanten gewährleisten speziell auf unsere Wünsche zugeschnittene A-Sortierungen, die lediglich kleinste, feste Äste erlauben. Das ermöglicht eine nachhaltige Produktion ohne zu großen Verschnitt und gibt den Brettern eine natürliche, ehrliche Optik.

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Eiche ist ein hartes Holz, das durch seinen hohen Gerbsäureanteil eine antibakterielle Wirkung entwickelt. Das bedeutet nicht, dass Eichenbretter selbstreinigend sind. Es bedeutet aber sehr wohl, dass sich Eiche hervorragend als Werkstoff für Schneide- und Servierbretter eignet, da die Gerbsäure die Bretter nach der Reinigung innerhalb weniger Stunden keimfrei macht.

Ein anderer Aspekt sollte in Verbindung mit der Gerbsäure erwähnt werden: Stahl hinterlässt in Verbindung mit Feuchtigkeit irreversible schwarze Verfärbungen auf der Eiche. Lässt man zum Beispiel ein Ausstechförmchen aus Metall auf dem feuchten Eichenbrett liegen, würde das nach einiger Zeit einen schwarzen Kranz hinterlassen.

Bitte beachten Sie, dass bestimmte Käsesorten ebenfalls eine schwarze Verfärbung des Eichenholzes verursachen, wenn diese über mehrere Stunden auf dem Brett liegen. Einige, kräftige Käsesorten bilden eine Art Ammoniak und reagieren mit der Gerbsäure der Eiche. Räuchereiche erhält z.B. durch die Bearbeitung mit Ammoniak erst seine dunkle Farbe. Sie schützen sich vor diesen Rändern, in dem Sie den kräftigen Käse nicht stundenlang auf dem Brett liegen lassen und/oder Papier unterlegen. 

Was macht unsere Schneidebretter besonders?

Im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern haben unsere Schneidebretter der Serie PURE eines gemeinsam: sie sind aus einem Stück gewachsener Eiche gearbeitet. Leimfugen sucht man hier vergebens, demensprechend entfällt bei unseren Schneidebrettern auch die Sollbruchstelle sich öffnender Leimfugen. Die Herstellung aus einem Stück erfordert, im Vergleich zu Brettern die aus schmalen Riegeln von  4 - 6cm verleimt sind, eine deutlich höhere Holzqualität. Unsere Holzlieferanten gewährleisten speziell auf unsere Wünsche zugeschnittene A-Sortierungen, die lediglich kleinste, feste Äste erlauben. Das ermöglicht eine nachhaltige Produktion ohne zu großen Verschnitt und gibt den Brettern eine natürliche, ehrliche Optik.

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